Freitag, 24.11.2017 21:00 Uhr

Internationaler Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach

Verantwortlicher Autor: Glasmuseum Rheinbach Rheinbach, 10.09.2017, 17:11 Uhr
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Rheinbach [ENA] Internationaler Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach – Nachwuchsförderpreis Rekordwahlbeteiligung: Publikumspreis „Alexandra Bruns“ geht nach Rheinbach Das Publikum hatte bis zum 1. September 2017 Gelegenheit, seine Stimme für den Publikumspreis „Alexandra Bruns“ abzugeben. Die Wahlbeteiligung war in diesem Jahr so hoch wie noch nie: Über 1000 Personen wählten aus den 33 ausgestellten Arbeiten ihren Favoriten, 200 mehr

als noch 2015. Das Ergebnis fiel knapp, aber eindeutig aus: Auf die Arbeit „EGO SUM – hier und jetzt“ von Anna Fehrmann, Schülerin der Rheinbacher Glasfachschule (Klasse Georg Linden), entfielen 134 Stimmen, nur 5 mehr als auf die zweitplatzierte Arbeit „GlasInc Tatoo Award“ von Samuel Moser von der österreichischen Glasfachschule HTL Kramsach (Klasse Waltraud Pauli), die 129 Stimmen erhielt. Die nächstplatzierten Beiträge bekamen 113, 81 bzw. 62 Voten. Die Fachjury war schon am 27. Juni 2017, vier Tage nach der feierlichen Ausstellungseröffnung mit 33 Schülerarbeiten aus sieben europäischen Glasfachschulen, im Glaspavillon „Hans-Schmitz-Haus“ zusammengetreten (http://glaskunstpreis-rheinbach.de/jury/),

um über die Vergabe der Preise 1-3 zu beraten. Folgende Persönlichkeiten der internationalen Glaskunstszene konnten als Jurymitglieder gewonnen werden: Katharine Coleman, Glaskünstlerin Gravur, GB; Mariska Dirkx, Glasgalerie Roermond, NL; Dr. Jan Mergl, Westböhmische Universität Pilsen; Karin Rühl M.A., Leiterin des Glasmuseums Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur, D; Prof. Jörg F. Zimmermann, Kunsthochschule Stuttgart, D. Die Jury kam ihrer Aufgabe mit Freude und Engagement nach und bescheinigte den eingereichten Wettbewerbsarbeiten ein durchgehend hohes Niveau. Auch bei der 9. Ausgabe des Rheinbacher Glaskunstpreises stimmte die Entscheidung der Fachjury nicht mit der Wahl des Publikums für seinen Favoriten überein.

Die feierliche Preisverleihung durch die Schirmherrin des Wettbewerbs, Dombaumeisterin a.D. Prof. Barbara Schock-Werner, findet am Samstag, dem 23. September 2017, 18.00 Uhr im Glaspavillon „Hans-Schmitz-Haus“ statt. Hier alle Preisträger noch einmal im Überblick: Publikumspreis Alexandra Bruns (1.000 €) Anna Fehrmann: EGO SUM – hier und jetzt Glasschmelztechnik mit Wachsausschmelzverfahren Staatliches Berufskolleg Glas, Keramik, Gestaltung des Landes NRW, Rheinbach (D), Klasse Georg Linden 1. Preis (1.000 €) Anna Łokaj: Mechanischer Fisch Bleiverglasung espół Szkół Plastycznych / Kunstgymnasium, Dąbrowa Górnicza (PL) Klasse: Magdalena Łucka-Stojek, Agnieska Mika-Kozek, Cesław Halejak

2. Preis (750 €) gestiftet von der Firma OBI – Fassbender/Tenten Sandra Urban: Seelenverwandte modellierte, geschliffene Figuren, Herzen mit Kupferdraht umflochten, in Form geschmolzen, geschliffen, Drähte verflochten Staatl. Glasfachschule Hadamar, Erwin-Stein-Schule (D) Klasse Reiner Eul 3. Preis (500 €) gestiftet von RA Bernhard Schmitz in memoriam Hans Schmitz Sholpan Ashirbekova: Pfeffer Vierteiliges Set, Kristallglas, formgeblasen Glaskunstfachschule Kamenický Šenov / Steinschönau (CZ) Klasse: Ladislav Průcha

Weiterhin vergab die Jury vier (nicht dotierte) Belobigungen: Martin Jašontek: Teller Glasverschmelzung (Fusing-Technik) Glaskunstfachschule Kamenický Šenov / Steinschönau (CZ) Klasse: Petr Menš Marius Kalt: Erinnerungen (abstraktes Buch) Schliff, Sandstrahlung (Plottertechnik), UV-Verklebung Staatliches Berufskolleg Glas, Keramik, Gestaltung des Landes NRW, Rheinbach (D) Klasse: Sabina Ramershoven, Stephan Muders

Minna Kunnas: Drei Lampen Hüttentechnik mit schwarzem Glas und Kristallglas ("Incalmo") Ikaalisten käsi-ja taideteollisuusoppilaitos – Ikata, Kunstschule Ikaalinen (FI) Klasse: Väinö Terho Natalia Laskowska: Tier Formgeschmolzenes Glas, geschliffen, verklebt Zespół Szkół Plastycznych / Kunstgymnasium, Dąbrowa Górnicza (PL) Klasse: Iwona Skowron, Ewelina Madej Der 9. Internationale Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach – Nachwuchsförderpreis – wird von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien maßgeblich gefördert.

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