Donnerstag, 24.05.2018 13:35 Uhr

Die EU im Kampf gegen Fake News

Verantwortlicher Autor: Klaus Reinagl EU/Wien, 25.01.2018, 17:54 Uhr
Kommentar: +++ Politik +++ Bericht 4476x gelesen

EU/Wien [ENA] Hauptaufgabe dieses Teams war es bisher, die vorwiegend aus der ehemaligen Sowietunion im Netz verbreiteten Fake News aufzuspühren. Deren Bandbreite war groß: Tierbordelle in Dänemark für Zoophile, Machtübernahme durch Migranten in Schweden oder Falschinfos über Flug MH17. Besonders in Zeiten politischer Veränderungen, egal wo auf der Welt, steigt die Anzahl dieser Meldungen rapide an.

Ist nun der Kampf Desinformation gegen EU eröffnet oder schleicht sich durch diese Hintertüre langsam Zensur ein? Wenn man die Kommentare in manchen Foren liest kommt man zum Schluss dass die Mehrheit der Bevölkerung ganz gut mit Fake-News leben kann, schließlich gibt es ihn noch, den gesunden Menschenverstand. Die weltweite Vernetzung über soziale Medien erleichtert es auch sich bei Vertrauenspersonen in den betreffenden Ländern zu erkundigen, mit ausreichenden Sprachkenntnissen lassen sich auch seriöse Medien (gibt es davon viele?) durchforsten um an Informationen zu kommen.

Im WWW wird eifrig diskutiert, die Einen sehen das Orwell'sche 1984 in Europa Einzug halten, andere User sehen schon wieder die nächste Verschwörungstheorie. Tatsache ist, dass dieses Thema ein sehr sensibles ist und manch Einer sich nicht grundlos die Frage stellt wer entscheidet, ob es sich bei einer Nachricht um Fake News handelt oder nicht. Diese Diskussion wird noch lange andauern- und gewiss auch Fake News hervorbringen.

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