Sonntag, 17.12.2017 05:24 Uhr

Leverkusener Rheinbrücke: Grünes Licht für Neubau

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Leverkusen, 11.10.2017, 18:13 Uhr
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Leverkusener Rheinbrücke: Grünes Licht für den Neubau
Leverkusener Rheinbrücke: Grünes Licht für den Neubau  Bild: Horst-Peter Nauen

Leverkusen [ENA] Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der A1-Rheinbrücke Leverkusen abgewiesen. NRW-Verkehrsminister Wüst begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird umgehend mit dem Bau beginnen.

Neben dem Neubau der Rheinbrücke ist der Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West auf vier Fahrstreifen je Fahrtrichtung geplant. Damit verbunden sind auch Eingriffe in die "Altablagerung" Dhünnaue in Leverkusen, dazu hat Straßen.NRW der Bezirksregierung Köln ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die Eingriffe in die Altablagerung vorgelegt und gewährleisten einen höchst möglichen Schutz der direkt betroffenen Anwohner.

Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte: ,,Das Urteil aus Leipzig ist in Düsseldorf als Startschuss angekommen. Jetzt läuft der Countdown für den ambitionierten Fahrplan, die erste Hälfte der Brücke bis 2020 für den Verkehr fertig zu stellen. Dann soll auch der Lkw-Verkehr auf der A1 wieder über den Rhein fahren können. Wenn wir das schaffen, wird es eine erhebliche Entlastung für die ganze Region geben. Insbesondere Handwerker, Lieferanten und Speditionen werden aufatmen, wenn sie keine Umwege mehr fahren müssen. Das Verkehrsministerium, Straßen.NRW und alle Beteiligten legen sich jetzt ins Zeug, damit wir das schaffen."

Ab November 2017 beginnen die Erdarbeiten linksrheinisch sowie der Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West. Ende 2020 soll die erste Hälfte der neuen Rheinbrücke dem Verkehr übergeben werden können, bis Ende 2023 soll die Fertigstellung der zweiten Hälfte dann erfolgen.

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