Donnerstag, 17.08.2017 10:01 Uhr

Südtirol kämpft für „IMPFFREIHEIT“

Verantwortlicher Autor: Felix Pfitscher Italien- Südtirol/Frankfurt, 30.07.2017, 23:14 Uhr
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Demonstration für die Impffreiheit vor dem Landhaus in Bozen/Südtirol
Demonstration für die Impffreiheit vor dem Landhaus in Bozen/Südtirol  Bild: Felix Pfitscher

Italien- Südtirol/Frankfurt [ENA] Die von der ital. Regierung eingeführte Impfpflicht für Kinder und Jugendl. sorgten am Freitag für heftige Proteste in der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen insbesondere in ganz Ita. Rund 3.800 Menschen allein versammelten sich auf der Talferpromenade um in Richtung Landeshauptplatz zu marschieren.

Lauthals protestieren sie für die Freiheit der Menschenrechte und speziell für die Impffreiheit. Die Bevölkerung fordern die Südtiroler Landesregierung auf, die Maßnahmen für die Zuständigkeiten wahrzunehmen die eine Impffreiheit für „ALLE“ garantieren.Dass einem so kleinen zarten Kind Krankheitserreger injiziert werden sollen, löst natürlich Unbehagen aus. So ergeht es sehr vielen Eltern. Alle Eltern müssen bzw. dürfen nicht selbst entscheiden: Impfen oder nicht? Kinder, die nicht alle Pflichtimpfungen aufweisen, dürfen keine Kitas besuchen oder in Kinderhorten eingeschrieben werden.

Grund- und Mittelschulen müssen ab September von allen Eltern der schulpflichtigen Kinder den Nachweis für die Pflichtimpfungen vorweisen. „Gerade die Nichtzulassung zur Kita, die Geldstrafen und die konkrete Drohung mit dem Jugendgericht sind Erpressungsmaßnahmen mit denen man die Eltern entmündigt und für Einschüchterung sorgt”, so vom engagierten L. Abg. Andreas Pöder von der BürgerUnion. Zumal Kritiker bereits seit Jahren bemängeln, dass einige Mitglieder der Pharmaindustrie nahe stehen – und gleichzeitig direkten Einfluss auf deren Einnahmen haben. Info: Impfen bedeutet maximal abgeschwächte Erreger /Bakterien oder teilweise tote Bruchstücke initiiert.

Warum hier der Südtiroler Sanitätsbetrieb und die Ärztekammer mit dem Impfdekret liebäugeln, sei dahingestellt. Mit Sicherheit werden manche Patienten über die monatelangen Wartezeiten auf die nunmehr „jahrelangen Wartezeiten“ einstellen müssen. Scharfe Kritik hagelt es von allen Oppositionsparteien. Da ist die Frage durchaus berechtigt: warum ist in Italien eine erweiterte Impflicht gerechtfertigt? Impffreiheit wird in übrigen in ganz Italien vom Volk gefordert. JA, Gesundheit geht jeden Einzelnen, für sich selbst, was an. Der Staat erlaubt Rauchen und Alkohol.

Warum heuchelt er dann bei Impfungen vor wie Mutter Theresa zu sein? Mein Zitat lautet: die Impffreiheit, sollte in ein demokratischen Land, ein fest verankertes Grundrecht eines jeden sein. Denk an die " TAUSENDE - NICHT" geimpften Flüchtlinge, die täglich in Italien ankommen. TBC ist mit Tempo 200 auf dem Vormarsch. Bin auch für die Impffreiheit, dennoch meine pers. Meinung ist, dass "zumindest" die vier wichtigsten Pflichtimpfungen vorgeschrieben werden sollten. In Südtirol fehlt eine zugängliche digitale Impfdokumentation. Z.B. das Veneto hat den Anagrafe vaccinale. Das Trentino hat ein digitales System, wo man nachsehen kann. Beim Referendum letztes Jahr im Nov. hat Südtirol für die Machtkonzentrierung in Rom gestimmt.

Bei der Schließung der kleinen Geburtsstationen hat keiner bedacht, dass es alle treffen kann. Das Impfdekret ist eine Machtprobe zwischen Staat und Regionen. Auch beim Gesetz der Geburtenstationen wurde nicht bedacht, dass man gut funktionierende Geburtenstationen mit weniger Geburten, aber mit den Zahlen die das Gesetz fordern aus dem Gesetz rausnehmen sollte. Bei Impfungen hat Südtirol ganz schlechte Karten.

Das hat Südtirol einfach verpennt. Viele möchten einmal erklärt haben, warum Graubünden 95% Durchimpfrate bei Masern hat und Vinschgau unter 30%liegt. In Südtirol ist stark der deutsche und österreichische kulturelle Einfluss spürbar. Im Rahmen von Euregio, Interregio Arge Alp, Arge Alpeadria, Alpine Space der EU sollten gemeinsame Aktivitäten unternommen werden um voneinander zu lernen. Es besteht durchaus eine Entfremdung zwischen Bürger und Sanitätsbetrieb.

Es bräuchte 7 SBs in Südtirol: Vinschgau, Burgrafenamt, Bozen Stadt, Brixen, Sterzing, Bruneck und Innichen. Das Land um Bozen wird zwischen Meran und Brixen entsprechend der Patientenflüsse aufgeteilt. Südtirol ist gesundheitspolitisch "im 16. Jahrhundert"...also Steinzeit. Südtirol hat sehr viel "MONEY" in der Tasche, allerdings "OBEN" wenig Schmalz, Angefangen bei der Politik.

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