Freitag, 17.08.2018 00:14 Uhr

Die Ozonschicht wird dünner

Verantwortlicher Autor: Benjamin Lubec Wien, 10.02.2018, 12:17 Uhr
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Wien [ENA] Forscher vermuten, dass der Klimawandel und die vermehrte Freisetzung von FCKW-Ersatzstoffen die Heilung der Ozonschicht beeinträchtigen. Während die Ozonschicht sich an den Polen langsam erholt, erreicht diese in den Tropen und den mittleren Breiten einen neuerlichen Schwund. Dieser erst unbekannte Trend geht vor allem auf einen anhaltenden Ozonschwund in der unteren Stratosphäre zurück.

Nach jahrzehntelangem freisetzen von chlor- und bromhaltigen Substanzen wurde die Ozonschicht erheblich gestört. 1989 trat das Montreal Protokoll, welches ein Verbot dieser zum Beispiel in Treibgas und Kältemitteln verwendeten Stoffe in Kraft. Der Rückgang der Ozonschicht hält an. Wie berichte schien sich der Rückgang über den Polen und einer Höhe von über 30 Kilometern minimiert zu haben. Die Messergebnisse dienten leider nicht der Entwarnung.

Forscher aus Zürich, die deren Forschung der Ozonschicht in einer Höhe von 15 bis 24 Kilometern widmeten, stellten fest, dass sich die Ozonschicht trotz des FCKW-Banns in diesem Teil der Atmosphäre über den mittleren Breiten und den Tropen weiter zurückbildet. nachweisen ließ sich dieses Phänomen bisher nicht. Neben dem natürlicherweise in der Stratosphäre gebildeten Ozon entsteht das Molekül auch durch menschliche Aktivitäten und sammelt sich in der Troposphäre, unterhalb von etwa 15 Kilometern an. Dieses anthropogene Ozon, das den Sommersmog verursacht, maskiert in den Satellitenmessungen zum Teil die stratosphärische Abnahme.

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