Sonntag, 27.05.2018 09:44 Uhr

Lust auf mehr Laster

Verantwortlicher Autor: Markus Reding Kriens/CH, 25.01.2018, 17:54 Uhr
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Markus Reding, Pressefotograf
Markus Reding, Pressefotograf  Bild: Markus reding

Kriens/CH [ENA] In der heutigen Welt ist mehr durch Regulationen und Gesetze geregelt. Sind diese noch Sinvoll? In diesem Kommentar wird ihnen das Pro und Kontra erklärt, wo die Grenzen sind, wie Sie selber diese grenzen erweitern können. Wenn Sie den es wollen! Hätten Sie nicht Lust auf mehr Laster?

Früher zu meiner Zeit war es doch mal so, das man für jede Konsequenz die nötige Verantwortung getragen hat. Gut, ich bin auf dem Land aufgewachsen und da konnte man nicht soviel ausprobieren. Es sei dem man konnte die nötigen Konsequenzen tragen. Das war nicht wie jetzt, ausprobieren bis die Grenzen erreicht sind. Auf dem Land sieht man immer noch mehr als in der Stadt.Das ging von persönlichen Entschuldigen ( der Vater stand diskret daneben) bis zum reparieren und herstellen der Verunstalteten sachen.Derweilen ist es doch so das wir in einer Luxusgeselschaft leben. Wir können das machen was wir wollten.

Nichts gegen diese Art des Luxus, auch ich geniese es. Mir ist es persönlich auch aufgefallen das ich selber die Grenzen erweitere und was mich erschreckt: Keiner Intressierts, kein Nachbarn der Grenzen setzt und mahnend den Finger erhebt. Die Grenzen setzt der Staat und der Staat sind wir. Experimente sind gut und schön doch geben wir die Grenzen dem Staat ab, wobei schon manche Regionen es wieder zurück gegeben haben.

Beispielsweise Alkohol: Der Alkohol ist eine wunderbare Sache, bis man die Grenze an einem Fest überschreitet. Da gibt es die Lösung das man eigenverantwortlich sagt " Nein Danke " einen über den Durst trinkt und mit dem Taxi nach Hause fährt, oder aber ganz das Extreme, sich betrinkt bis wir in der Ausnüchterungszelle oder "Notfall" in den Spital gehen. Wer bezahlt nun diese Kosten? Genau : in Zürich wird bezahlt der Konsument die Übernachtung, in anderen Kantonen der Bund, also wir. Ich bin mir nicht sicher, kann es möglich sein das manche Leute denken : Ich zahl Steuern und ich gehe über die Grenzen, die kosten werden bezahlt?

Das andere ist doch der Tabakkonsum: Ich mag mich erinnern als ich vor 10 Jahren mal telefonisch Umfragen gemacht habe, da kostete das ein Zigarettenpacket noch gute 4 Franken, mann war bereit schon dazumal 6 Franken herzugeben. Mittlerweile sind wir bei 8 Franken. Die meisten würden jetzt schon 10 Franken geben. Ich frage mich, ob die magische Grenze von einem 10 er Note überschritten werden. Wir haben verlernt nach meiner Meinung nach, dazu gehöre ich selber, den Nötigen respekt zu bringen.

Früher waren noch feste offen bis 4 Uhr, Kühe konnten Ihre Kuhglocken tragen und die Kirche gemütlich um 3 Uhr morgens noch 3 Uhr schlagen. Jetzt? Es wird zuerst wohin gezogen wo es Kühe gibt, Kirchglocken schlagen und natürlich auch feste gefeiert. Was tut den der eine Nachbar? Er geht selber mitfesten, lässt die Kühe ihre Glocken oder merkt das es doch nicht diese Region ist, die er gerne leben möchte. Der andere Klagt bis er recht bekommt. Was ist also zu tun: Es ist ein kurzer Statement, einer dem sich lohnt Gedanken darüber zu verlieren. Eigenverantwortung! Übernehmen Sie diese und handeln Sie mehr Eigenverantwortlich. Schliesslicht konnten wir dies schon dazumal.

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