Mittwoch, 21.02.2018 20:29 Uhr

Schlafapnoe – Gefahr während des Schlafes.

Verantwortlicher Autor: Rolf Fischer Duisburg, 03.02.2018, 16:02 Uhr
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Schlafapnoe macht krank.
Schlafapnoe macht krank.  Bild: Frei Pixabay (Foto: geralt)

Duisburg [ENA] Von einer Schlafapnoe sind viele Menschen in Deutschland betroffen. Meistens leiden Männer ab 40 an den Atemaussetzern während des Schlafes. Eine unbehandelte Schlafapnoe kann zu hohen gesundheitlichen Gefahren führen. Es drohen Herzinfarkte, Schlaganfälle oder sogar der Tod im Schlaf.

Von den 40 bis 60-jährigen Männern leiden circa 20 Prozent an dieser Krankheit und bei den 65 bis 70-jährigen Männern sind es sogar rund 60 Prozent. Frauen sind von einer Schlafapnoe in jüngeren Jahren weniger betroffen. Die Schlafapnoe ist vom lauten Schnarchen begleitet. Aber nicht jeder, der schnarcht, ist auch von Atemaussetzern betroffen. Es wird zwischen einer zentralen und einer obstruktiven Schlafapnoe unterschieden.

Die Ursachen.

Schnarchen ist eine Volkskrankheit. Die Ursachen für eine verminderte Luftzufuhr sind vielfältig. Sie reichen von Erkältungskrankheiten, Alkoholgenuss, Fettleibigkeit bis hin zu vergrößerten Polypen oder Mandeln. Kommt es beim Schnarchen nicht zu Atemaussetzern, ist eine Behandlung meist nicht notwendig. Anders sieht es bei der obstruktiven Schlafapnoe aus. Hier kommt es zu einem kompletten Verschluss des Rachens und damit zum Atemstillstand. Diese können bis zu 90 Sekunden dauern und sich in einer Nacht zigfach wiederholen. Bei der zentralen Schlafapnoe schließen sich die Atemwege nicht, doch die Brustmuskeln und das Zwerchfell sind nicht aktiv am Atemprozess beteiligt.

Die Auswirkungen.

Schlafapnoe unterbindet die für den Körper wichtigen Tief- und Traumschlafphasen. Den Betroffenen fehlt die Erholsamkeit des Schlafes. Das hat in der Regel gravierende Auswirkungen auf Körper und Geist. Die allgemeine Leistungsfähigkeit nimmt ab und Tagesmüdigkeit ist ein Dauerzustand. Auf längere Zeit können Depressionen auftreten und das Herz – Kreislaufsystem erheblich belastet werden.

Die Therapie.

Wer solche Symptome an sich feststellt, sollte sie nicht verharmlosen und einen Arzt aufsuchen. Denn es gibt Möglichkeiten der Behandlung. Eine Atemüberdrucktherapie (CPAP) lindert oder beseitigt die Symptome. Diese Behandlung, die mit einem Therapiegerät durchgeführt wird, muss jede Nacht angewendet werden und führt sofort zum Erfolg. Die CPAP – Methode ist die einfachste Möglichkeit der Schlafapnoe zu begegnen.

Weiterführende Informationen: https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/schlafstoerungen/therapie/ http://www.schlafapnoe.com/de/weitere-inhalte/selbsttest/

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