Donnerstag, 19.10.2017 16:18 Uhr

Bayern München gewann den Elfmeter-Krimi

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Dortmund, 08.08.2017, 17:05 Uhr
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Super-Cup BVB gegen Bayern.
Super-Cup BVB gegen Bayern.  Bild: Getty Images

Dortmund [ENA] Ein Hauch von Erleichterung durchzog den FC Bayern München, seine Spieler, Verantwortliche und Fans. Nach einer Niederlagen-Serie holten sie sich im Super-Cup den Pokal mit 5:4-Toren in einem Elf-Meter-Krimi gegen Borussia Dortmund. Das ist der erste Titel in der Saison 2017/2018...

vor knapp 82000 Zuschauern. Der Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge versäumte es nicht, erleichternd zu betonen: "Wir zeigten, dass wir nicht in der Krise sind." Er vertraut also auch weiterhin auf "seine" Bayern-Mannschaft. Mit diesem Titel gewannen sie zum 6. Mal den Super-Cup. Offensichtlich tat das Sieges-Ergebnis nach dem Elf-Meter-Schiessen auch den Münchner Spielern gut.

Titelgewinn vor knapp 82000 Zuschauern für Bayern

So äußerte sich Thomas Müller nach der ausgiebigen Feier und dem vorherigen Konfetti-Regen in der Dortmunder Arena : "Wir hatten vorher Druck. Wir wollten unbedingt gewinnen! Vor allen Dingen wollten wir die Niederlagen-Belastung in den Vorbereitungsspielen abstreifen." Immerhin waren es 5 Niederlagen in den 6 Testspielen – aber auch zur "Ehrenrettung" – es waren auch "Hochkaräter" dabei.

Die Bayern fanden anfangs nicht den richtigen Spielrhythmus

Bereits mit Spielbeginn legten die Hausherren eine "flotte Sohle" auf den gut gepflegten Rasen hin. Die Bayern dagegen fanden nicht den richtigen Spielrhythmus und –aufbau. So vertändelte der Bayer Javi Martinez leichtfertig den Ball. Blitzschnell eroberte sich der US-Amerika in Dortmunds Diensten Christian Pulisic die Kugel und schoss Borussia Dortmund mit 1:0 in Front.

Ein 18-jähriger BVB-Spieler schoss das 1. Tor

Beachtlich: Christian ist erst 18 Jahre und wurde natürlich von den eigenen Fans frenetisch gefeiert (12. Minute). Dieser Rückstand schockte die Münchner nicht. "Das spricht für ihre Cleverness", urteilte ein langjähriger, zu den Spielen mitgereister Bayern-Fan. Sie zeigten ein verbessertes Pressing und mehr Ballanteile. Sie gewannen mehr Zwei-Kämpfe. Die Sicherheit in den Münchner Kombinationen steigerte sich. Einer ihrer Agilsten, Joshua Kimmich flankte zu Robert Lewandowski (18. Minute). Der versenkte das Spielgerät zum 1:1-Ausgleich – zum Pausenstand.

In der Pause wirkte BVB-Trainer Peter Bosz fördernd ein

Nach dem Wechsel hatte der neu Regie führende Dortmunder Trainer Peter Bosz zusätzlich forcierend auf seine Spieler eingewirkt. So konnte er anschließend konstatieren: "An uns ging komplett die 2. Halbzeit. Leider haben wir doch verloren!" Das erscheint auch nicht ganz verwunderlich, denn er musste auf 8 seiner Leistungsträger verzichten. Aber auch dem Münchner Trainer fehlten 6 Akteure. Die Schwarz-Gelben verstärkten ihre Abwehr und konterten geschickt.

Pierre-Emerick Aubameyang setzte das 2. Tor

So verwundert es nicht, dass der gefährlichste BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang am Bayern-Keeper Ulreich vorbei ins lange Eck zum 2:1 einschoss. Kurz vor dem Abpfiff erreichte ein Bayern-Geschoss die Latten-Unter-Kante des BVB-Gehäuses . Mehrfach sprang der Ball hin und her – traf dann den "Unglücksraben" Bürkli vom BVB. Von dem sprang der Ball zum 2:2 ins eigene Tor. In dem anschließenden Elf-Meter-Krimi verschoss BVB –Spieler Batra. Damit übernahm München als Sieger den Pokal.

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