Sonntag, 17.12.2017 16:32 Uhr

DFB-Präsident Herbert Grindel erlebte spannende Partie

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Meppen, 03.08.2017, 18:22 Uhr
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Meppner (blau) im Kampf mit FCM-Abwehr (weiß)
Meppner (blau) im Kampf mit FCM-Abwehr (weiß)  Bild: 1. FC Magdeburg

Meppen [ENA] Vor den Augen des Präsidenten des Deutschen Fußballbundes Herbert Grindel spielten der SV Meppen in der 1. Halbzeit eine ansprechende Partie. Sie residierten auf dem Platz und sorgten dafür, dass der Gegner sich wenig entfalten konnte. Nach dem Wechsel spielten...

die Gäste offensiver und aggressiver im Deckungsverhalten und konnten damit den Sieg knapp für sich verbuchen. Magdeburgs Trainer Jens Härtel vertraute nach dem 3:0-Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt auf die gleiche Elf gegen den Neuling. Ihr Trainer Christian Neidhart brachte nach der Niederlage (0:3) gegen Preußen Münster gleich vier Neue. So mussten Lengers, Vidovic, Hyseni und Kremer pausieren. Dafür kamen Benjamin Girth, Bullermert, Posipal und Nico Granutowski in die Start-Elf. Ihr Trainer Neidhart kündigte vor dem TV-Mikrofon an: "In Meppen weiß jeder um unsere Aufgabe. Wir wollen über dem "Strich" bleiben."

Schon nach 2 Minuten ein Elf-Meter

Mit Beginn stürmten die Elbestädter "überfallartig" auf das gegnerische Tor. Ihr mit vollem Selbstbewußtsein strotzender Philip Türpitz konnte nach einer schussreifen Situation nicht einnetzen (1. Minute). Doch wenige Sekunden später er- wischte sein "Sturm-Nachbar" Christian Beck in aussichts- reicher Position den Ball. Der gegnerische Abwehr-Kontrahent Erik Domaschket holte ihn von den Beinen. Den fälligen Elf-Meter setzte FCM-Spieler Andreas Ludwig gekonnt zum 1:0 in die Maschen.

Der Elbestädter Keeper Jan Glinker musste mehrfach retten

Doch danach musste der Torwart vom 1.FC Magdeburg Jan Glinker mehrfach mit seiner reflexartig herausgefahrenen Hand retten (13. Minute und 18. Minute). Und danach erwischte es die Gäste wenige Sekunden später. Nach einem Eck-Ball beförderte Girth den Ball ins Elbe-Städter-Tor zum 1:1. Nach dem Wechsel dominierten die Magdeburger - ganz im Sinne ihrer Favoriten-Rolle.

Niemeyer schoss das Siegtor

In der 66. Minute zirkelte Denis Erdmann (Ex-Rostocker) den Ball in den gegnerischen Strafraum der Ems-Länder. Sein Klub- Kamerad, der agile Michel Niemeyer, streckte den Fuß blitzartig aus und beförderte zum 2:1 das Spielgerät ins Gehäuse. Danach bekam Christian Beck (68. Minute) nochmals eine Groß-Chance. Doch sein kraftvoller Schuss beförderte den Ball nur an den Querbalken.

Der Torschütze Niemeyer (weiß).

Trainerstimmen:

Jens Härtel (Trainer 1. FCM): "Große Freude über diese 3 Punkte. Es war ein sehr intensives Spiel. Gerade in der 1. Halbzeit haben wir ab und zu sehr gelitten. Das hat Meppen sehr gut gemacht. Trotz des Elf-Meter-Tores haben wir keine Ruhe reingekriegt. Den Ausgleich haben wir dann durch einen Standard gekriegt. Da waren wir nicht ganz so wach. In der letzten viertel Stunde vor der Pause haben wir uns befreit. In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich bessere Chancen gehabt, in Führung zu gehen. Wir haben es verpasst, frühzeitig den Deckel draufzumachen. Wir haben gewackelt sind aber nicht umgefallen."

Christian Neidhart (Trainer Meppen): "In der ersten Halbzeit war es ein phantastisches Spiel, mit den besseren Chancen für uns. Wenn wir zur Halbzeit führen, wäre das ok gewesen. In der zweiten Halbzeit gab es eine Schlüssel-Szene. Felix Schiller attackierte Girth , der musste getackert werden. In der Phase waren wir kurz draußen, und da kriegen wir in Unterzahl das 2:1. Magdeburg hatte in der zweiten Halbzeit die besseren Möglichkeiten. Wir hätten noch einen glasklaren Elf-Meter kriegen müssen. Das wäre die Möglichkeit zum Ausgleich. Wir hatten drei Kracher und uns teuer verkauft."

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