Freitag, 24.11.2017 21:03 Uhr

Enttäuschung bei München und Dortmund

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Hoffenheim, 13.09.2017, 11:25 Uhr
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Jubel bei den Hoffenheimern.
Jubel bei den Hoffenheimern.   Bild: Sportfoto

Hoffenheim [ENA] Die Bundesliga-Ergebnisse zweier Spitzen-Teams im Fußball erfüllten nicht die Erwartungshaltung der betreffenden Trainer, der Klubverantwortlichen und der jeweiligen Fans. Denn der Mehrfachmeister auf nationaler und internationaler Ebene der Vergangenheit, der FC Bayern München,...

...mußte eine unangenehme Niederlage gegen 1899 Hoffenheim hinnehmen. Und Borussia Dortmund erreichte nur ein 0:0 gegen Freiburg. Der Trainer der Hoffenheimer Julian Nagelsmann blieb auch im 8. Spiel gegen Bayern München ungeschlagen. Dazu zählen aber auch 5 Siege als Jugend-Coach. Immerhin verlor Bundesligist Bayern München am 4. April 2017 gegen die 1899-er. Mit dem aktuellen Ergebnis könnte man meinen, die Hoffenheimer sind ein Albtraum für die hochdotierten Bayern.

1899 Hoffenheim Angstgegner von Bayern München?

Denn so urteile der Hoffenheimer Trainer Nagelsmann: "Die Glückwünsche nach dem Spiel fühlen sich gut an. Unser Balljunge hatte ein tolles fußballerisches Gespür, der mit seiner schnellen Einwurfs-Reaktion für das 1:0 für uns sorgte. Wir wollten beweisen, daß wir auch Welt-Teams schlagen können. Es ist vielleicht für uns doch ein Vorteil, zukünftig in der Euro- League zu spielen, das sind Kontrahenten auf Augenhöhe für uns."

Carlo Ancelotti - zu 95 % haben wir es gut gemacht

Sein Gegenüber, der Bayern-Trainer Carlo Ancelotti meinte dagegen: "In diesem Spiel haben Details Ausschlag gegeben. Zu 95 % haben wir es gut gemacht!" Trotzdem war es für die Bayern in einem Punktspiel außergewöhnlich in der neuen Saison , so früh schon verloren zu haben. Eine derartige Niederlage in der kurzen Start-Phase liegt 6 Jahre zurück. Der 26-jährige Hoffenheimer Uth schoß in dem 50. Bundesliga-Spiel die Bayern fast allein ab. Breits nach 28 Minuten netzte er aus knapp 20 Metern mit seinem Links-Fuß ein. Er bildete immer einen Unruheherd, auch nach dem Seitenwechsel in der Bayern-Abwehr.

Hoffenheims Sturmtalent schoß auch das 2. Tor

Schon in der 50. Minute vollführte er seinen 2. Streich gegen die Münchner. Diesmal reichte es von 9 Metern, um zielsicher einzuschieben. Daraufhin sein Kommentar: "Ein hervorragender Abend für uns." Sein Torwart Oli Baumann urteilte voller Anerkennung über die Torschuß-Qualitäten seines Mitspielers: "Mit seiner Klebe wird er zukünftig auch weiterhin eine gefährliche Waffe bleiben." Die Münchner starteten von Anfang an mit Thomas Müller, um mit seinen bekannten Soli-Läufen den Druck auf Nagelsmanns Hintermannschaft zu erhöhen.

Franck Ribery und Arjen Robben mußten zunächst pausieren

Trainer der Münchner Carlo Ancelotti brachte nicht sofort Franck Ribery und Arjen Robben. Sie kamen erst später. So mancher Zuschauer mit Fußball- Sachverstand sah darin einen taktischen Fehler von Ancelotti. Aber auch die "Sofort-Variante" Müller stach nicht. Das besagen auch die sehr geringen Ballkontakte. Er wurde dann auch in der 70. Minute ausgewechselt. Der Sportdirektor Hasan Salihamidzic schätzte nach Spielschluß ein: "Wir haben stets angegriffen und gut gespielt. Doch nach dem 0:2 haben wir nicht mehr den richtigen Zugriff gehabt."

Ein mageres 0:0 für Borussia Dortmund

Im Freiburger Stadion herrschte Enttäuschung bei den Einheimischen als auch bei Borussia Dortmund über das magere 0:0. "Das war nichts", urteilten viele Fans von Borussia Dortmund. Denn ihre Mannschaft hatte bei deutlicher Überlegenheit nur ein mageres 0:0 gegen den SC Freiburg erstritten. Immerhin ab der 28. Minute spielten die Gastgeber nur mit 10 Spielern. Dazu kam u.a. auch eine ernsthafte Verletzung des BVB- Kapitäns Marcel Schmelzer. Nach einer Attacke des Freiburgers Rayet ging Schmelzer schreiend zu Boden. Doch nach der "Prämierenentscheidung", den Video-Assistenten zu kontaktieren, zeigte er gegen den Sünder die Rote Karte. Doch aus dieser Situation schlugen die Dortmunder "kein Kapital".

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