Samstag, 23.09.2017 07:46 Uhr

Hertha und Bremen trennten sich Remis.

Verantwortlicher Autor: Peter Müller Berlin, 10.09.2017, 21:22 Uhr
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Berlin [ENA] Beim Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC und Werder Bremen kam es vor 49118 Zuschauern im Berliner Olympiastadion zu einem historischen Ereignis denn mit Bibiana Steinhaus leitete erstmalig in der gesamten Bundesligageschichte eine Frau ein Bundesligaspiel der Männer. Diese Schiedsrichterin verfügt jedoch über jede Menge Erfahrung, Bei Frauenländerspielen und Zweitligabundesligaspielen der Männer kam sie zum Einsatz.

Mit stets guten Leistungen konnte sie überzeugen, dennoch gab es Stimmen die so etwas nicht gutheißen wollten. Herthas Trainer Pal Dardai und Bremens Coach Alexander Nouri hatten da eine ganz andere Meinung, beiden Trainern ist es egal welches Geschlecht der Unparteiische hat, es zählt nichts anderes als die Leistung und die bestätigte Bibiana Steinhaus auch in diesem Bundesligaspiel. Sowohl die Berliner als auch die Bremer stürmten nicht auf Teufel komm raus, vielmehr blieben sie in der Defensive gut besetzt um nicht in Konter zu laufen.

Die Bremer hatten in der ersten Halbzeit etwas mehr vom Spiel, aber Rune Jarstein im Tor der Berliner war vor der Pause nicht zu bezwingen, er war wie schon seit langem ein zuverlässiger Rückhalt seiner Mannschaft. Die Hausherren gerieten nach einem Ballverlust an Ibisevic in der 38. Spielminute in Rückstand als der Bosnier nach dem Ballgewinn Darida den Ball zuspielte, der Leckie in aussichtsreicher Position sah und präzise in Szene setzte und aus etwas mehr als fünf Meter Torentfernung mit seinem dritten Saisontreffer für die Führung sorgte. Mit der knappen Führung der Hausherren ging es in die Halbzeitpause, auch wenn das Resultat den Berlinern schmeichelte.

Ohne personelle Wechsel nahmen beide Teams das Spiel in der zweiten Halbzeit wieder auf und den Bremern war anzumerken das sie etwas unternehmen mussten um den Rückstand irgendwie wettzumachen, aber so einfach sollte dieses Vorhaben nicht umzusetzen sein, denn die Berliner funktionierten als Team und legten hohe Laufbereitschaft an den Tag und das Abwehrverhalten war gut.Als die Hausherren fast nur noch defensive Akzente setzte bekamen sie zwangsläufig die Quittung von den Gästen serviert. Delaney setzte sich nach knapp einer Stunde am Berliner Strafraum gegen Stark und Esswein durch und überwand Jarstein mit einem Linksschuss und dem Bremer gelang mit dem Ausgleich gleichzeitig das erste Saisontor für die Gäste.

Bremen wechselten drei mal aus, es kam in der 82. Minute Bargfrede für Kainz, in der 86.Minute Belfodil für Bartels und in der Nachspielzeit Gondert für Eggestein. Berlins Trainer Pal Dardai wechselte zwei mal Kalou kam in der 66. Minute für Esswein und in der 71. Minute Stocker für Darida. Torerfolge gab es auf beiden Seiten nicht mehr zu bejubeln und man trennte sich mit 1:1 und beide Trainer wqaren mit dem Ergebnis letztendlich zufrieden und bezeichneten das Endresultat als gerechte Ergebnis.

Hertha BSC gegen Werder Bemen 1:1 (1:0)

Hertha: Jarstein, Weiser, Langkamp, Rekik, Plattenhardt, Skjelbred, Stark, Leckie, Darida (71.Stocker), Esswein (66.Kalou), Ibisevic. Trainer: Pal Dardai Bremen: Pavlenko, Bauer, Sané, Veljkovic, Kainz (82.Bargfrede), Delaney, Gebre Salassie, Augistinssen, Eggestein (90.+1Gondorf), Bartels (86.Belfodil), Kruse. Trainer: Alexander Nouri Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus aus Langenhagen Zuschauer: 49118 im Olympiastadion in Berlin Tore: 1:0 (38.) Leckie 1:1 (59.) Delaney Gelbe Karten: Skjelbred (37.)

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